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Programm

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Ausseer Gespräche 2018: Zukunftsfragen

 

 

Intensive 10. „Ausseer Gespräche“ mit fulminantem Abschluss: drei Uraufführungen

Die diesjährigen „Ausseer Gespräche“ waren dem Thema Zukunft gewidmet. In intensiven Diskussionen beschäftigten sich Referentinnen und Referenten, die in den letzten 10 Jahren nach Aussee eingeladen waren, mit brennenden gesellschaftlichen Fragen. Anfang und Ende wurden von einer künstlerischen Installation von Hans Hoffer mit Klaus Lang am Harmonium und der Geigerin Barbara Konrad sowie der Gesangsklasse von Ulf Bästlein gestaltet. Der fulminante Abschluss brachte drei Uraufführungen von jungen Komponisten, die ebenso wie die ausführenden SängerInnen und Klavierbegleiter an der Kunstuniversität Graz studieren.

Die „Ausseer Gespräche“, die dieses Jahr ein kleines Jubiläum feierten, wollen einerseits zur im Salzkammergut fest verankerten Tradition der intellektuellen Sommerfrische beitragen und andererseits universitäre Wissenschaft und Kunst in die Region bringen. Nicht in irgendeine Region, sondern in eine österreichische Kernregion, aus der die Gründerin und Organisatorin Irmtraud Fischer stammt. Begonnen mit dem Altrektor Helmut Konrad leitet nun Gerd Kühr von der KUG mit ihr die Gespräche, die von einem interdisziplinär besetzten wissenschaftlichen Board vorbereitet werden.

Das Konzept hat mehrere Säulen:

Die Interdisziplinarität soll möglichst breit gestreut sein, Menschen aus der Forschung und den Künsten sollen aus unterschiedlichsten Fachgebieten zwanglos – ohne nachher publizieren zu müssen – miteinander diskutieren, Gastfreundschaft und Landschaft genießen können. Es soll eine Veranstaltung zur Durchlüftung und Anregung der Gehirne sein, keine Verdoppelung der Kongresslandschaften, in die universitär Arbeitende normalerweise eingebettet sind.

Von allem Anfang an war intendiert, die Zukunft mitdenken zu lassen: die Zukunft der akademischen Szene, die Studierenden. Jedes Jahr können sich daher Studierende auf ein Stipendium bewerben und in zwangloser Atmosphäre mit intellektuell Arbeitenden in Kontakt kommen.

Sie sind damit von Anfang an, früh in ihrer akademischen Laufbahn, eingebettet in das weitere Anliegen der „Ausseer Gespräche“, nämlich Netzwerke zu bilden über die Fachgrenzen hinaus, insbesondere auch hinein in den Kulturbereich.

Dem Veranstaltungskonzept inhärent ist ebenso die völlig gleichberechtigte Einbeziehung der Künste: sie haben am zeitgenössischen Diskurs in anderer Form Teil als die Wissenschaft, sind keine Festverschönerung oder angehängtes Kulturprogramm.

Die „Ausseer Gespräche“ werden gefördert durch die Firma Neuroth, das Land Steiermark, die Kunstuniversität Graz und die KF-Universität Graz und werden in Kooperation mit der Gemeinde Bad Aussee veranstaltet.

„So viele Fachgebiete, so viele Ideen und Konzepte und die raffinierte Verbindung mit der Kunst: es war wirklich großartig. Die ‚intellektuelle Sommerfrische‘ in dieser lockeren und inspirierenden Atmosphäre ist einzigartig und für mich sehr bereichernd gewesen! Ich freue mich, wenn ich nächstes Jahr wieder dabei sein darf“ Stipendiat Stephan M. Schweighofer

 

 

Donnerstag, 28.6.2018

17:00 Uhr

ANFANG=ENDE=ANFANG. Visuelle Installation von Hans Hoffer

neues hören und altes hören (Barbara Konrad und Klaus Lang)

Begrüßung

Vortrag Karl Acham: Zukunft. Mutmaßungen über einige Entwicklungsverläufe

Podium mit dem Board

Anschließend Empfang des Bürgermeisters Franz Frosch

Freitag, 29.6.2018

9:00–10:30 Uhr Podiumsdiskussion: Zukunft der Demokratie(n) mit Josef Ehmer, Tanja Thomas, Victoria Coeln und Irmtraud Fischer

11:00–13:00 Uhr Gesprächsrunden

1. Mensch, Natur, Technik mit Irmgard Lippe, Joachim Krenn, Gertrud Simon, Robert Höldrich und Marko Ciciliani

2. Zukunft der Geistes- und Kulturwissenschaft mit Reinhard Kannonier, Liliane Weissberg, Alexandra Strohmaier und Margit Stadlober

Nachmittag: Ausflug auf den Loser (bei Schlechtwetter auf die Blaa-Alm)

20:00 Uhr „Die Zukunft hat noch nicht begonnen …“. Liliane Weissberg im Gespräch mit den beiden Schriftstellern Peter Stephan Jungk und Doron Rabinovici

Samstag, 30.6.2018

9:00–10:30 Uhr Podiumsdiskussion: Tradition ist nicht die Bewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers mit Franz Meran, Sigrid Metz-Göckel, Regina Guhl und Dietrich v. Oertzen

11:00–13:00 Uhr Gesprächsrunden
1. Zukünftige Identität(en): das Eigene und das Fremde mit Gerhard Langer, Helmut Konrad, Felicitas Heimann-Jelinek, Katharina Purtscher-Penz

2. Interventionen für die Zukunft mit Bertl Mütter, Christian Dirninger, Gunther Rost und Günther Löschnigg

20:00 Uhr Kaleidoskop der Zukunft in Wort und Ton für Schauspieler, Sänger, Pianist und Komponisten

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