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Geehrte Pionierin

Mittwoch, 08.02.2017, Forschen

Theologin Irmtraud Fischer mit der Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Universität Gießen ausgezeichnet

 

Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer vom Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz ist seit Anfang Februar 2017 Ehrendoktorin des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Prof. Dr. Peter von Möllendorff, Dekan des Fachbereichs für Geschichts- und Kulturwissenschaften, und Prof. Dr. Ute E. Eisen vom Institut für Evangelische Theologie, würdigten die Forscherin und ehemalige Vizerektorin der Uni Graz als „innovative, interdisziplinär forschende Bibelwissenschafterin und Pionierin der feministischen Frauen-, Gender- und Rezeptionsforschung“. „Irmtraud Fischer hat nicht nur zahlreiche, in mehrere Sprachen übersetzte wegweisende Publikationen verfasst sowie internationale Großprojekte initiiert, sondern auch Studiengänge federführend entwickelt und leitende Verantwortung im Wissenschaftsmanagement übernommen“, begründeten von Möllendorff und Eisen die Auszeichnung. Die Ehrendoktorin bedankte sich mit einem Vortrag unter dem Titel „Plädoyer für ein kulturwissenschaftliches Verständnis der akademischen Theologie“.

Irmtraud Fischer war im Jahr 1993die erste Theologin, die in Österreich habilitierte. Nach mehreren Gastprofessuren hatte sie von 1997 bis 2004 die C4-Professur für Altes Testament und Theologische Frauenforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn inne und ist seit 2004 ordentliche Professorin für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz.

Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die über 28.000 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von NobelpreisträgerInnen, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004).

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