Der sogenannte Judaspsalm, der die Nachwahl des Matthias begründet (Apg 1,20), ist aufgrund der vielen Flüche ein besonders schwieriger Text. Es verwundert daher nicht, dass gerade dieser Psalm eine problematische Rezeption ausgelöst hat. Unter anderem hat man Ps 109 im Volksglauben zum Totbeten von verhassten Personen verwendet. Nicht ohne Grund hat man Ps 109 aus dem Stundengebet gestrichen. Allerdings lassen sich viele Facetten herausarbeiten, die Ps 109 als durchaus angemessenes Gebet erscheinen lassen.
Am 24.3., 10:00, wird Prof. Dr. Erasmus Gaß, Professor für Alttestamentliche Wissenschaft an der Universität Augsburg, zu diesem Thema einen Vortrag am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft halten.
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